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Untröstlich sein

Sind Sie untröstlich nach dem Tod eines geliebten Menschen?
Auf diese Weise lassen Sie es zu, den Schmerz um den unwiederbringlichen Verlust tief in Ihrem Inneren zu spüren. Das ist gut so. Sie laufen nicht weg vor der Tatsache der Endgültigkeit des Todes.
Lassen Sie sich Zeit!
Die Untröstlichkeit legt sich wie ein Schutzmantel um Sie, bewahrt Sie vor weiteren, zusätzlichen Verletzungen. Dieser Mantel verschließt Sie ebenfalls vor allem, was sie trösten könnte, so auch vor gut gemeinten Zuwendungen der Nachbarn, Freunde, Familie. Somit stoßen Sie ungewollt andere mit Ihrem Verhalten vor den Kopf. Gleichzeitig fühlen Sie sich selber auch nicht verstanden in Ihrem Bedürfnis nach innerem Rückzug.

Haben Sie ein Empfinden dafür, wie lange der Zustand der Untröstlichkeit für Sie schützend und hilfreich ist?
Spüren Sie, wann es notwendig ist, sich wieder den Möglichkeiten des Trostes und damit auch anderen Menschen und Erlebnissen zu öffnen?

Wenn Ihnen dieses Gespür verloren gegangen ist, besteht die Gefahr einer sich manifestierenden Depression. In diesem Fall ist abwarten keine Option. Bitten Sie eine Vertrauensperson um Hilfe oder suchen Sie professionelle Beratung und Unterstützung auf.